Erstausgabe_von_Mein_Kampf

“Mein Kampf” als Unterrichtsmaterial in Thüringer Schulen?

Pressemitteilung: Umgang mit „Mein Kampf“ an Thüringer Schulen

Nachdem nun nach 70 Jahren das Urheberrecht an Adolf Hitlers „Mein Kampf“ auslief, reagiert Thüringen mit Diskussionen bezüglich der Behandlung dieser Lektüre im Unterricht. Auch die Landesschülervertretung Thüringen sieht das Buch als Pflichtlektüre aus pädagogischer Sicht kritisch.
Die nationalsozialistischen Ideologien werden meist in der Sekundarstufe I behandelt, wo aufgrund des noch nicht ausreichend ausgeprägten geschichtlichen Hintergrundwissens die Bearbeitung von „Mein Kampf“ ungeeignet ist. Erst in Oberstufenkursen und bei Belegung von Geschichte in erhöhten Anforderungsbereichen
ist die Arbeit mit kommentierten Auszügen als Quellenanalyse
sinnvoll.
Eine durchaus größere Gewichtigkeit sollte die Aufarbeitung der hasserfüllten Machtherrschaft der Nationalsozialisten im Unterrichtsgeschehen
innehaben, um über diese ideologische und unmenschliche Machtergreifungverstärkt aufzuklären.

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Bildquelle: „Erstausgabe von Mein Kampf“ von Anton Huttenlocher